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Netzwerk Musik in der Modellregion Schwaben

27.10.2011

2008 startete das Pilotprojekt „Netzwerk Musik in Bayern“ im Regierungsbezirk Schwaben. Die Förderung musikalischer Bildung durch die Entwicklung von Konzepten in enger Vernetzung der allgemeinbildenden Schulen mit Musikinstitutionen, Musikverbänden und Musikvereinen lautete der Auftrag. Die guten Ergebnisse aus der Pilotphase führten nun zur Gründung der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik und zum „Netzwerk Musik in Schwaben“. Denn auch weiterhin soll in der Region Schwaben erprobt werden, was dann über die BLKM auf Landesebene zur Verfügung gestellt wird: erfolgreiche Kooperationsmodelle und „good practice“-Beispiele zur musikalischen Breitenbildung vom Kleinkind bis zum Senior.


2008 wurde mit Unterstützung des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst das „Netzwerk Musik in Bayern“ als Pilotprojekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren eingerichtet. Mit der Organisation und Durchführung des Projekts wurde die Bayerischer Musikrat Projekt GmbH unter der Geschäftsführung von Jürgen Schwarz beauftragt. Vom Präsidium des Bayerischen Musikrates kam die Empfehlung, das Pilotprojekt unter Berücksichtigung des Staatsgebietes und der strukturellen Gegebenheiten vorerst in einem regional begrenzten Gebiet zu erproben. Die Entscheidung fiel für den Regierungsbezirk Schwaben, da hier seit 2007 erste verbandsübergreifende Projekte in Kooperation zwischen der für die Grund- und Hauptschulen zuständigen Regierung von Schwaben, dem Chorverband Bayerisch-Schwaben und der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf erfolgreich erprobt worden waren.

Zwischen 2008 und 2011 entwickelte sich aus dem Pilotprojekt ein aktives und erfolgreiches Netzwerk, dessen Impulse für eine nachhaltige und zukunftsorientierte musikalische Ausbildung weit über die Grenzen Schwabens hinaus ausstrahlten. Dieser Erfolg trug dazu bei, dass eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Bayerischen Musikrat sowie den Staatsministerien für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen, für Unterricht und Kultus, und für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum 1. September 2011 die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) gründete. Ein wesentlicher Bestandteil im Aufgabengebiet der BLKM ist die Kooperation mit Partnern, die „good practice“-Beispiele entwickeln und durchführen.  

Hier knüpft das „Netzwerk Musik in Schwaben“ an. Als Nachfolgeeinrichtung des „Netzwerk Musik in Bayern“ setzt das „Netzwerk Musik in Schwaben“ die Entwicklung und Durchführung musikbildender Maßnahmen und Kooperationen im Regierungsbezirk Schwaben nachhaltig und praxisorientiert fort. Die praktischen Erfahrungswerte und inhaltlichen Konzepte aus dem „Versuchsgebiet Schwaben“ werden über die BLKM auf Landesebene zur Verfügung gestellt. Die inhaltliche Konzeption entwickelt weiterhin Karl Zepnik, künstlerischer Leiter der Musikakademie Marktoberdorf. Die Projektleitung bleibt bei Christiane Franke. Damit gehen die in das Pilotprojekt getätigten Investitionen nicht verloren.
Die Projekte in Trägerschaft der Bayerischer Musikrat Projekt GmbH werden je nach Zuständigkeit von den Staatsministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie Unterricht und Kultus gefördert.

Für das "Netzwerk Musik in Schwaben" verantwortlich (v.li.): Karl Zepnik, künstlerischer Leiter der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf, Projektleiterin Christiane Franke und Jürgen Schwarz, Geschäftsführer der Bayerischer Musikrat Projekt GmbH.
 
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