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Gemeinsam mit Verbänden und Institutionen für ein breites Ganztagesangebot

17.06.2009

Zeit für ihre Begabung im musischen Bereich, ihre Befähigung im Sport oder ihre Freude am Künstlerischen soll den Schülerinnen und Schülern auch im Ganztagesangebot bleiben. Dafür plädiert Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats, und bittet Kultusminister Ludwig Spaenle in einem Brief um einen Austausch im Vorfeld der Festlegung auf einschlägige Richtlinien für das Ganztagesangebot.


Gemeinsam mit Vertretern von Vereinen, Verbänden und Institutionen soll erörtert werden, in welchem Umfang Musik, Sport und Kunst im Ganztagesbereich eingebracht werden können. Goppel: „Wer vom Nachwuchs Fitness in den Sprachen und in den naturwissenschaftlich-mathematischen
Fächern erwartet, muss ihn auch befähigt haben, für den geistigen, handwerklichen und körperlichen Ausgleich zu sorgen. Unsere Fächer – Kunsterziehung, Sport und Musik – gewährleisten das.“

Bisher habe sich gezeigt, dass der Ganztagesbetrieb der Schule immer mehr junge Leute daran hindert, Zeit für ihre Begabungen im affektiven Bereich aufzuwenden. „Da es sich hier um sehr unterschiedliche Neigungen handelt, die in ihrer Vielseitigkeit vom Staat her gar nicht finanzierbar sind, aber
der Wunsch danach von Eltern und Schülern besteht, bietet es sich an“, so Goppel weiter, „die vorhandenen Vereine, Verbände und Institutionen in landesweit unterschiedlicher Präsenzdichte dazu zu nutzen, flexible Kapazitäten aufzubauen, die es erlauben, Ganztagesangebote nach Bedarf zu
unterbreiten.“

 
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