Mehr Zeit für Musik am Gymnasium: Ein richtiger Stimulans für den Geist

Der Musikrat freut sich nachhaltig! Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat fast einstimmig die Rückkehr zum G9 beschlossen. 

Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats, setzt darauf, dass die Rückkehr zum G9 ab dem Schuljahr 2018/19 und die damit verbundene Entschlackung des Stundenplans Schülerinnen und Schülern nachmittäglich mehr und neue Zeit liefert, ihren individuellen Neigungen in der Musik in der Schule und auch außerhalb des Unterrichts zu folgen. Goppel: „Es wird zum Fortschritt und echten Zugewinn gymnasialer Bildung, wenn wieder mehr Zeit zum Üben auf dem Instrument eigener Wahl verfügbar ist. Das Mehr an Zeit zum Musizieren mit Gleichgesinnten in der Musikschule, den Vereinen vor Ort, im Wahlunterricht und in der Arbeitsgemeinschaft in der Schule, lässt Luft zur Umsetzung individueller Neigungen des Einzelnen.

Die neun Jahre Gymnasium umfassen die entscheidende Phase der Persönlichkeitsbildung für den Einzelnen. Musik beschert Fähigkeiten, die wir neudeutsch als „Softskills“ bezeichnen: Aufeinander hören, miteinander Melodien pflegen, Konsense finden, Rücksicht zu nehmen, sich zu entfalten und einzubremsen, das alles in positive Kräfte umzusetzen, schafft Sympathie und Empathie. Der Artikel 131 der Bayerischen Verfassung kriegt wieder „Stoff“. „Bildung von Herz und Charakter“ gewinnt Zeit. Der Bayerische Musikrat freut sich über den neuen Ansatz und hilft gern mit, dafür mehr Raum im neuen G9 zu haben

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