Initiative „3. Oktober – Deutschland singt”

Viele Menschen sind dankbar für die Wiedervereinigung und für 75 Jahre Frieden in unserem Land. Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt” hat sich daher zum Ziel gesetzt, den Tag der Deutschen Einheit in ganz Deutschland singend mitzufeiern und dadurch positiv zu prägen. Das gemeinsame Singen in allen Großstädten, Städten und Dörfern am 3. Oktober soll ein Zeichen der Dankbarkeit und ein Impuls für gelebte Einheit und Freiheit sein. Die Initiative will damit eintreten für unsere Demokratie, an die Zivilcourage der Friedlichen Revolution erinnern und zudem mit den Kerzen ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung gegen die um sich greifende Angst und Geschichtsvergessenheit setzen.
Die verbindende Idee der Dankbarkeit im Zeichen der Wiedervereinigung Deutschlands hat nun auch die Kommission der Bundesregierung „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ überzeugt, die der Initiative im Rahmen ihrer letzten Sitzung am 27. Januar 2020 ihre Unterstützung zugesagt hat.
 
Gemeinsam singen bringt die Menschen aus allen Kulturen und Generationen zusammen. Vorbereitet durch die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt” sollen am 03.10.2020 um 19.00 Uhr gleichzeitig im ganzen Land 10 verbindende Lieder wie Volkslieder, Spirituals, Popsongs, Gospels, Choräle und Schlager gesungen werden und so die Bereitschaft fördern, sich für die friedvolle Weiterentwicklung der Einheit und Demokratie in unserem Land aktiv einzusetzen. Die Initiative hat bereits viele Unterstützer und Förderer gefunden, wie auch die Kooperation mit dem Projektträger Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V., weiteren kirchliche Chorverbänden, Netzwerken und Bewegungen zeigt. Aktuelle Mitglieder des Beirates der Initiative „3. Oktober – Deutschland singt” sind u. a. Wolfgang Thierse, ehemals Präsident des Deutschen Bundestages und Günther Beckstein, Ministerpräsident von Bayern a.D..
 
Schirmherr der Initiative ist der EKD Ratsvorsitzende Bischof Heinrich Bedford-Strohm. Bedford-Strohm dazu: „Singen ist etwas Wunderbares, es verbindet Menschen und hilft Grenzen zu überwinden. Daher ist das gemeinsame Singen am 3. Oktober gerade in diesem Jahr ein wichtiges Zeichen gegen alle Kräfte, die uns als Gesellschaft auseinanderbringen wollen – und es ist ein Zeichen gegen Angst und Gewalt, Rassismus und Antisemitismus. Ich wünsche mir, dass die Lieder, darunter auch das hebräische „hevenu shalom alechem“, das Verständnis füreinander und den Frieden stärken!“
 
Weitere Informationen und Notenmaterial finden Sie im Internet unter www.3oktober.org .

 

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