Das Ende einer Ära: Peter Jacobi legt sein Amt als Präsident des Fränkischen Sängerbundes nieder

Mit der Bundesversammlung des Fränkischen Sängerbundes am 29.04.18 in Erbendorf endet für Peter Jacobi seine 24-jährige Amtszeit als Präsident des Fränkischen Sängerbundes (FSB).


Der Träger des Bundesverdienstkreuzes und FDP Politiker, unter anderen im bayerischen Landtag als Abgeordneter und Ehrenmitglied des Bayerischen Musikrats, hat sich beim FSB für die Chormusik in seiner fränkischen Heimat verdient gemacht. Er setzte sich insbesondere für den Gesang von Kindern und Jugendlichen ein. Mit seiner Reform verlieh er der Jugend eine Stimme im Verband und entkoppelte sie vom Gesamtverband. Seit dem ist die Chorjugend eigenständig und mit einem Vertreter im Vorstand des FSB vertreten. Darüber hinaus engagierte sich Peter Jacobi für unzählige weitere Projekte. Ob nun Bundestreffen der Chöre zuletzt in Coburg oder Leistungssingen, er war das Gesicht des Verbandes in der Öffentlichkeit. Besonders intern galt er als herzlicher Mensch, der sich allen Problemen seiner Chöre annahm und sie unterstützte. Jetzt endet seine Ära und er geht in den Ruhestand.


Ihm folgt Professor Dr. Friedhelm Brusniak. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Universität Würzburg und gilt als ein erfahrener Musiker, der zahlreiche Chöre leitete. Somit kann er in sein neues Amt viel musikalische Erfahrung einbringen.


Neben dem Präsidenten wurden ebenfalls alle anderen Ämter des Präsidiums mit neuen Gesichtern besetzt. Als Vizepräsidenten erhielten Kerstin Homberg aus der Nord-Oberpfalz, Günther Schubert aus Nürnberg und Peter Märkel aus Hirschaid den Zuschlag. Als Schriftführer wurde Wolfgang Sittler gewählt. Den Posten des Medienbeauftragten bekleidet nun Johannes Marx. Lediglich der Schatzmeister Herbert Meier wurde von den Delegierten im Amt bestätigt. Beisitzer im Präsidium des FSB sind nun Elke Kuhn, Norbert Mischke, Hans-Peter Lang und Rolf M. Schlegelmilch.


Am zweiten Tag den 01.05.2018 nach der Neuwahl des Präsidiums hat dieses bereits seine Arbeit aufgenommen. So besuchten sie mit den Kreis-Chorleitern Weiden zu einer Ortsbegehung, um das nächste Bundessingen (Chorfest) zu planen. Im Sommer 2019 wird den fränkischen Chören somit die Möglichkeit gegeben sich im Rahmen des Festes der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Treffen wird ein ähnliches Format wie das Letzte in Coburg haben.  Überall in jedem Winkel der Stadt können Musikliebhaber sich von der Vielfalt der fränkischen Chorlandschaft überzeugen.

Quelle: Pressemitteilung Fränkischer Sängerbund e.V.

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