Ehrenamt für unsere Gesellschaft unabdingbar

München. Kurt Lehnerer wurde für den Posaunenchorverband von Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger am 29. November 2016 im Bayerischen Sozialministerium in München mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ ausgezeichnet.

"Kurt Lehnerer engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Sache der Posaunenchöre. Besonders herauszuheben dabei ist, dass er Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen wahrnimmt und diesen stets mit großem Einsatz, Geschick und Kompetenz nachgeht. Dazu gehört die Leitung des Posaunenchores Rosenberg-CVJM und des Bezirkschores SulzbachRosenberg; die Nachwuchsausbildung sowohl auf regionaler als auch auf landesweiter Ebene als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Posaunenchorverbandes. Die Mitarbeit auf Lehrgängen und auch im Landesposaunenrat, dem Gremium, das die Ausrichtung der Posaunenarbeit in Bayern maßgeblich bestimmt. Dabei ist Kurt Lehnerer mit seiner freundlichen und motivierenden Persönlichkeit ein herausragendes Vorbild. Der Posaunenchorverband bedankt sich herzlich für dieses Engagement!"

Beim diesjährigen Festakt zeichnete Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger 15 ehrenamtlich Engagierte aus, die sich in unterschiedlichen Bereichen – von der Jugendarbeit, über die Hilfe für Asylbewerber bis hin zur Behindertenhilfe – für ihre Mitmenschen einsetzen. „Bayern ist ohne das Ehrenamt nicht vorstellbar. Nahezu jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich. Das ist großartig! Sie sind es, die sich für ihre Mitmenschen interessieren, sich kümmern und nicht wegschauen. Ihnen allen gebühren unser Dank und unsere Anerkennung. Das große Engagement zeigt auch, wie gut der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft funktioniert. Ohne die Ehrenamtlichen wäre Bayern ärmer und kälter", betonte Hintersberger.
Margit Berndl, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, zur Bedeutung des Ehrenamtsnachweises: „Der Ehrenamtsnachweis zeigt Wirkung auf drei Ebenen: er würdigt das Engagement einzelner Personen, er ist Instrument der Anerkennungskultur von Einrichtungen und letztendlich wirkt er gesellschaftlich. Denn Bürgerschaftliches Engagement ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unabdingbar!“

Umrahmt wurde die Feier musikalisch vom Quartett InnTakt, vier Schülerinnen aus der Ramsau, die mit Klarinetten und Ziehharmonika stimmungsvoll durch den Nachmittag führten.

Seit der ersten Ausgabe am 30. November 2009 haben nun schon über 8.000 Freiwillige den Ehrenamtsnachweis Bayern erhalten. Er wurde von den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege Bayern auf Initiative des Katholischen Frauenbunds in Bayern mit Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums geschaffen.

Der Ehrenamtsnachweis ist einerseits öffentliche Anerkennung für jahrzehntelanges Bürgerschaftliches Engagement und bringt darüber hinaus auch jungen Menschen oder Wiedereinsteiger/-innen berufliche Vorteile. Denn der auch von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft anerkannten Urkunde liegt ein Nachweis über die genaue Tätigkeit im jeweiligen Engagement bei. Daraus kann jeder künftige Arbeitgeber erkennen, welche Fähigkeiten und Talente jemand bereits über Jahre im Engagement eingebracht und erworben hat. Erhalten kann den Nachweis jede/r Ehrenamtliche, der/die sich jährlich mindestens 80 Stunden ehrenamtlich einbringt oder in einem zeitlich begrenzten Projekt in diesem Umfang tätig war oder ist. Den Ehrenamtsnachweis ausstellen kann die Organisation, bei der die ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt wird.
Informationen finden Sie hier auf diesen Seiten unter Service.

 

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