Musikunterricht ist im Lehrplan an bayerischen Grundschulen unumstritten. Nur in der Umsetzung gibt es Unterschiede. Welche Qualität muss Musikunterricht vorweisen? Welche Bedingungen sind damit für das Fach Musik und für die Wirkungen auf die Entwicklung des Heranwachsenden verbunden? Diese und weitere Fragen stehen zur Diskussion, wenn der Bayerische Musikrat am 4. und 5. April 2014 zur Arbeitstagung mit dem Titel „Musik an Grundschulen“ einlädt.

Am Freitag referiert Dr. Franziska Degé von der Universität Gießen über Transferwirkungen praktischer Musikausübung. Bernhard Herold, u.a. Mitglied der Lehrplankommission Musik in der Grundschule, erläutert die Neuerungen. Prof. Dr. Gabriele Schellberg von der Universität Passau gibt einen Einblick in die Ausbildung von Grundschullehrern. Dr. Gisela Stückl zeigt Gestaltungsspielräume aus Sicht des Kultusministeriums auf.

Über das Fach Musik an Grundschulen in Bayern im allgemeinen Sinne spricht Staatssekretär Georg Eisenreich, bevor die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik die Vorstellungsrunde mit Vertretern sogenannter „Best practice-Beispiele“ zu „Mehr Musik in der Grundschule“ eröffnet.

Dialogforen zur Sammlung von tragfähigen Argumenten und zur Entwicklung zukunftsweisender sowie eine Diskussionsrunde mit Politikern aus dem Bildungs- und Kulturbereich bestimmen das Samstagsprogramm.

Das Programm

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