Neuer Chatbot „MiGa" unterstützt beim Aufbau musikalischer Kooperationen im schulischen Ganztag

Ab dem 28. Mai 2026 können Schulen, Musikschulen und Musikvereine in Bayern auf „MiGa" („Musik im Ganztag") zurückgreifen – einen kostenlosen digitalen Beratungsassistenten, der dabei hilft, musikalische Angebote im schulischen Ganztag zu planen und umzusetzen.

Ob Musikschule, Verein, freie Musikpädagogin oder Schulleitung – MiGa bietet allen Beteiligten konkrete Orientierung rund um Kooperationen, Finanzierung und rechtliche Rahmenbedingungen.

Mit dem Inkrafttreten des Ganztagsförderungsgesetzes ab dem Schuljahr 2026/27 wächst der Bedarf an qualitätsvollen Musikangeboten im Schulalltag erheblich. MiGa setzt genau hier an: niederschwellig, praxisnah und jederzeit verfügbar unter www.blkm.de/Bildung/MusikimGanztag – für alle, die Musik in den Ganztag bringen wollen, ob von außen oder von innen.

Was kann „MiGa"?

Der Chatbot begleitet Nutzerinnen und Nutzer durch die wichtigsten Fragen rund um musikalische Kooperationen im Ganztag – und das deutlich konkreter als bisherige Informationsangebote:

  • Rechtliche Orientierung: MiGa erklärt, welche Beschäftigungsformen für Musikerinnen und Musiker im Ganztag möglich sind – etwa TVL-Verträge mit dem Freistaat oder eine Anstellung beim Kooperationspartner (Verein, Musikschule, Musikinstitut) –, welche Unterlagen vor Tätigkeitsbeginn bei der Schulleitung vorzulegen sind, und was beim Abschluss eines Kooperationsvertrags zu beachten ist.
  • Konzeptentwicklung: Der Chatbot hilft dabei, praxistaugliche Konzepte für konkrete Musikangebote zu entwickeln und auszuformulieren – vom Kinderchor über die Bläserklasse bis zum Percussion-Projekt oder den Kompositionsworkshop.
  • Finanzierungswege: MiGa erläutert, welche Möglichkeiten es gibt, Angebote im offenen und gebundenen Ganztag zu finanzieren – von staatlichen Budgets für pädagogische Kräfte über kommunale Mitfinanzierung bis hin zu Fördervereinen, Stiftungen und Drittmitteln.
  • Vernetzung: Der Chatbot verweist auf mögliche Kooperationspartner und Anlaufstellen und hilft so, den Weg von der Idee zur gelebten Partnerschaft zwischen Schule und Musikwelt zu verkürzen.

Für wen ist „MiGa" gedacht?

„MiGa" richtet sich an zwei Zielgruppen: einerseits an außerschulische Akteure, die sich musikalisch im Ganztag einbringen möchten – also Musikschulen, Musikvereine, Musikinstitute sowie freie Musikpädagoginnen und -pädagogen. Andererseits an alle, die ein musikalisches Angebot an ihrer Schule einrichten möchten, darunter Schulleitungen, Träger, Eltern und Fördervereine.

BMR-Präsident Bernd Sibler betont die Vorteile von MiGa: „Kooperationen sind der Schlüssel für lebendige musikalische Bildung. Mit "MiGa" bringen wir Wissen, Erfahrung und Praxis in einem leicht zugänglichen Format zusammen. Der Chatbot hilft, Hemmschwellen abzubauen, vernetzt die Schulen mit unserer vielfältigen Musiklandschaft und gibt konkrete Impulse für eine erfolgreiche Zusammenarbeit vor Ort.“ 

Hintergrund: Wer steckt hinter „MiGa"?

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) und des Bayerischen Musikrats (BMR). Die BLKM ist eine Arbeitsgemeinschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (StMUK), des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (StMWK), des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) sowie des Bayerischen Musikrats. Die Partner bündeln mit „MiGa" ihre langjährige Expertise in einem innovativen und niederschwelligen Angebot.

 

Kontakt:

Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik
Klara Schneider
Fachreferentin Professionelle Musik | Laienmusik
+49 89 520464 16
klara.schneider@blkm.de

www.blkm.de/Bildung/MusikimGanztag

Bayerischer Musikrat
www.bayerischer-musikrat.de/MiGa

 

 

 

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