Die Generalsekretärin Karin Rawe und der Geschäftsführer des Bayerischen Musikrats Andreas Horber waren zu Gast im Arbeitskreis Bildung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die flexibilisierte zweite wöchentliche Musikstunde in den bayerischen Grundschulen.
Der Bayerische Musikrat setzt sich dafür ein, dass der Musikunterricht an den Grundschulen wieder verpflichtend zweistündig erteilt wird. Seit der sogenannten Flexibilisierung zeigt sich deutlich, dass die zweite Musikstunde vielerorts nicht mehr stattfindet: In 81 Prozent der dritten Klassen und in 83 Prozent der vierten Klassen wird Musik nur noch einstündig unterrichtet. Aus Sicht von BMR-Präsident Bernd Sibler ist dies ein deutliches Signal, dass die musikalische Bildung in der Grundschule wieder verbindlich gestärkt werden muss.
Im Austausch mit den Abgeordneten wurde die große Bedeutung des Musikunterrichts für die Persönlichkeitsentwicklung, Kreativität, Gemeinschaftsfähigkeit und kulturelle Teilhabe der Kinder hervorgehoben. Der Bayerische Musikrat stieß mit seinem Anliegen auf großen Zuspruch. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Peter Tomaschko machte deutlich: „Musik ist ein wichtiger Gegenpol gegen die Digitalisierung.“ Gerade deshalb solle das Thema zügig weiterverfolgt werden.
Der Bayerische Musikrat dankt dem Arbeitskreis Bildung der CSU-Landtagsfraktion für den offenen und konstruktiven Austausch und wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Musik in der Grundschule wieder den Stellenwert erhält, den sie für die Bildung junger Menschen verdient.
©CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag